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Eldim's Geschichte.

Ende 2017 hat Tim Cook das Eldim Team besucht. In der Nähe von Caen, im Herzen von Calvados, arbeitet dieses 60-köpfige Unternehmen mit den größten Mobiletelefonherstellern der Welt wie Samsung, Apple und LG. Eine der Technologien die Eldim anbietet, ermöglicht die Gesichtserkennung im iPhone X. Zusätzlich zu den Krediten der Bankenpartner, hat sich Eldim an October gewendet, um die Anschaffung von Rohmaterialien im Wert von 1.040.000 € zu finanzieren.
  • business

    Tätigkeitsbereich

    Industrie

  • loan

    Kreditzweck

    Erwerb von Rohmaterialien

  • amount

    Geliehener Betrag

    1.040.000 €

  • duration

    Laufzeit des Kredits

    24 Monate

  • interests

    Zinssatz

    5%

Die Geschichte beginnt in den 1980ern bei Leti Laboratory in Grenoble. Für etwa 10 Jahre leitete Thierry Leroux eine Abteilung für die Messung von Bildschirmen (Helligkeit, Frequenz, Farben etc.): „Die Bildschirme sind das Erste was potentielle Käufer sehen. Wenn man einen Fernseher, ein Handy, einen Computer oder ein Tablet kauft, ist der Bildschirm das Hauptaugenmerk“.

Zu dieser Zeit dauerten die Messungen bei Leti sehr lange: „Das Equipment hat eine Achse vermessen und ging dann den Bildschirm Achse für Achse durch. Jede einzelne Messung dauerte circa eine Sekunde, für einen kompletten Bildschirm brauchte das System 5.000 Sekunden, also über eine Stunde. Das macht es unmöglich, die Messung in die Produktionskette bei einem Hersteller einzubinden.“ Im Jahr 1992 hat Thierry Leti verlassen und Eldim gegründet, um mit seinem Equipment eine Technologie zu entwickeln, die einen ganzen Bildschirm auf einmal vermessen konnte. Die Messdauer, die zuvor mehrere Stunden betrug, reduzierte sich auf wenige Sekunden. Eldims Technologie wurde zum Verkaufsschlager für Labore.

Messungen sind der Schlüssel

Nach zwei Jahren F&E war Eldims Technologie bereit. Das erste Konzept wurde bei einer Konferenz in den USA im Oktober 1994 vorgestellt. In kürzester Zeit begann der Verkauf an Fernsehlabore, Computer- und Handyhersteller.

„Bereits im Dezember 1994 lieferten wir unsere ersten Maschinen an Xerox, IBM und AT&T und bald begann die Produktion nach Japan abzuwandern, zu Matsushita, Hitachi, Sharp, Nec…“. In dieser ersten Phase waren die Hauptabnehmer die Forschungsabteilungen von Flachbildschirmlaboren, vor allem für LED und LCD Technologien.

Anfang der 2000er begannen Smartphones, Laptops und Tablets in unseren Alltag einzutreten. Das Eldim Team hatte verstanden, dass sie ihre für Labore entwickelten Produkte weiterentwickeln müssen, um sie direkt in die Produktion beim Hersteller einbinden zu können. „Heute hat jeder so ein Gerät. Sobald es auch nur ein kleines Problem gibt, teilen es die Leute in einem Blog oder auf den sozialen Netzwerken. Wenn die Hersteller keine Probleme mit Bildschirmen oder Batterien haben möchten, müssen sie die maximale Anzahl von Messungen durchführen. Und wenn sie sagen, so viele Messungen wie möglich, meinen sie das Testen von jeder Komponente direkt in der Produktion.“

Von ein paar Dutzend zu tausenden Einheiten jedes Jahr

Bis zum Jahr 2014 arbeitete das Team zwei Jahre lang hart daran, die Technologie zu verbessern und die Kosten zu verringern, um sie in großen Mengen herzustellen und in Produktionsketten zu integrieren. Im Jahr 2016 wurde Eldim von einigen der größten Mobiltelefonherstellern, darunter Apple, kontaktiert. Sie wollten jedes Produkt, das die Produktion verlässt testen. Das war eine enorme Herausforderung für Eldim und das Team hatte nur wenige Monate, um zu reagieren.

„Es war wirklich ein Sprung ins Ungewisse. Die geforderten Zahlen waren 50 bis 100 Mal höher als das was wir bisher produziert hatten. Wir mussten unsere gesamte Organisationsstruktur neu überdenken und uns damit beschäftigen, wie viele neue Mitarbeiter wir benötigen. Es gab einige Hindernisse in dieser Zeit. Nur weil unser Produkt Fehler erkennen kann, bedeutet es nicht, dass wir tausende von Kopien ohne Probleme machen können. Wir mussten beweisen, dass unsere Technologie skalierbar war.“

Um seine Teams zu organisieren und den Prozess effizient durchzuführen, hatte Thierry eine Idee. Er rekrutierte einen Musiker: einen der Sänger der französischen Kindergruppe Les Poppys (deren bekanntester Hit: „Non, non rien a changé“ 1971). Er war kein Meister der hergestellten Technologien, aber er hatte gute Erfahrungen im Gruppenmanagement und brachte sehr viel Effizient und Effektivität in Eldims Teams.

Die Geldfrage

Die Unternehmung war ehrgeizig. Die üblichen Finanzierungspartner (Banken, Bpifrance,…) bekamen einen Antrag der 10 Mal höher war als gewöhnlich, was viele Fragen aufwarf.

„Auch wenn einige Banken dachten, dass das Risiko zu groß ist, haben die meisten an uns geglaubt. Mit dieser Herausforderung kamen Fragen bezüglich der Skalierbarkeit und der technischen Machbarkeit auf. Aber wir haben uns zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere Jahre auf so einen Auftrag vorbereitet.“

In nur zwei Monaten gelang es Eldim genügend Finanzierung aufzubringen, um die Bestellung ohne Probleme abzuwickeln. Dies führte dazu, dass Apple in kürzester Zeit eine neue Bestellung platzierte. Diesmal war es eine noch größere Herausforderung, da Eldim nur noch halb so viel Zeit für die Lieferung hatte. Dies machte es unmöglich die Finanzierung bei Banken zu beantragen. Deshalb wandte Thierry sich an October. In weniger als 7 Tagen erhielt Eldim 1.000.000 €.

„Der große Vorteil von October ist zweifellos die interne Organisation und die Geschwindigkeit, in welcher sie Entscheidungen treffen können. Das Team, im Gegensatz zu einer Bank, arbeitet nur an Finanzierungen. Dank Octobers Finanzierungssystems konnten wir die zweite Bestellung zeitgerecht liefern.“